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Der Vorsitzende Heinz Gerdes eröffnete um 19.30 h
die GV, begrüßte besonders den Dirigenten Georg Kühn, den Ehrendirigenten Alfons Honnigfort, den Ehrenvorsitzenden Franz Krüssel, Herrn Hans Klein-Gebbink, den Vorsitzenden des Kreischorverbandes Emsland/Grafschaft
Bentheim und alle anwesenden Sänger. Dann bat er den Dirigenten, das “Grüß Gott mit hellem Klang” anzustimmen.
Hans Klein-Gebbink nahm als Vorsitzender des
Kreischorverbandes Emsland-Grafschaft Bentheim
die Ehrungen vor
Der Chor gedachte anschließend seiner verstorbenen Mitglieder bzw. Personen, die für den Chor von
Bedeutung waren. In diesem Jahr verstarb Ludwig Ottens (2.T.).
Es folgte die Ehrung. Für 25-jährige Sängerschaft wurde Hermann Kathmann geehrt, erhielt eine Urkunde des Vereines
und die Ehrennadel des Sängerbundes. Hans Klein-Gebbink ging in seiner Laudatio auf die große Bedeutung des Singens als
Ausdrucksform ein. Schon der erste Schrei des Neugeborenen könne als Singen interpretiert werden. Leider hätten in der
Vergangenheit - und auch heute noch - viele Menschen schon im Kindergartenalter zu hören bekommen: „Du hast keine
Stimme, lass das Singen lieber sein!“ Solche negative und eigentliche immer unberechtigte Kritik setze sich aber in den
Köpfen fest und führe oftmals dazu, dass der Mensch von vornherein das Singen als Ausdrucksform für sich nicht mehr in
Betracht ziehe. Dies gälte natürlich nicht für den Jubilar, der schon sehr früh für sich das Singen und insbesondere auch
das Singen im Chor für sich entdeckt habe. Im Anschluss würdigte auch der Vorsitzende Heinz Gerdes die lange
Mitgliedschaft Hermann Kathmanns im Verein und wies ergänzend daraufhin, dass er sich auch bereits seit über 15 Jahren als stellv. Vorsitzender in dessen Dienst stelle.
Hermann Kathmann ist seit 25 Jahren treuer Sänger. Seit
mehr als 15 Jahren lenkt er zudem als stellvertretender
Vorsitzender die Geschicke des Vereins mit.
Das Bild für die Presse. Von links nach rechts:
Hans Klein-Gebbink, Alfons Honnigfort,
Hermann Kathmann, Georg Kühn und Heinz Gerdes
Hans Klein-Gebbink wurde im Anschluss
vom Vorsitzenden verabschiedet
Kassenwart Thomas Luttermann berichtete von Verlusten, die es erforderlich machten, neben
Sparmaßnahmen auch eine Erhöhung des jährlichen Mitgliedsbeitrages ins Auge zu fassen. Zudem müsse überlegt werden, ob und wie die Einnahmen aus öffentlichen Auftritten und Konzerten gesteigert werden
könnten. In einer sofortige Abstimmung votierte dann eine große Mehrheit der Sänger für eine maßvolle Beitragsanhebung.
Klaus Walther verlas nach den Aus-
führungen des Kassenwartes den
Bericht der Kassenprüfer. Wie immer
gab es nichts zu beanstanden.
Georg Kühn dankte in seinem Bericht den Sängern für ein angenehmes Chorjahr mit guter und steigender
Beteiligung an den Proben und erinnerte an einige herausragende musikalische Ereignisse, wie das Adventskonzert mit dem Vocal d´Hautil aus unserer Partnerstadt Andrésy, der Pfingstmesse im
Emsland-Dom mit dem MGV Liederkranz aus Hürth-Efferen, dem “Eckensingen” - dieses Mal im Ortsteil Raken -, der Teilnahme am mittelalterlichen Spektakel in Lähden und schließlich an das Herbstkonzert in
Winschoten zusammen mit unseren Freunden von “Maritiem”. Ein tolles Erlebnis sei natürlich auch die Segeltour Anfang September gewesen. Er schloss seinen Bericht mit einem zuversichtlichen Ausblick auf
das kommende Jahr.
Der 1. Vorsitzende Heinz Gerdes dankte allen Sängern und dem Vorstandsteam für das wieder gezeigte
hohe Engagement in allen Chorangelegenheiten und hob besonders den Jubilar Hermann Kathmann, Thomas Luttermann, Kaspar Schepers und Gerd Baumann hervor. Auch Heinz blickte nochmals auf die
herausragenden Ereignisse des abgelaufenen Jahres zurück und nannte insbesondere das Adventskonzert mit dem Vocal d´Hautile unter der Leitung von Alain Dubois, dessen Auftritt gänzlich ohne Noten (nicht nur)
auf ihn einen bleibenden Eindruck machte - sowie auch auf die Missa Brevis zu Pfingsten. Hier sei wirklich musikalische Qualität geboten worden. Anschließend machte Heinz die Sänger schon einmal neugierig auf
eine im kommenden Jahr geplante Fahrt, zu der Kaspar später mehr sagen werde...
Bei den turnusmäßigen Wahlen in diesem Jahr waren die Positionen des stellvertretenden Vorsitzenden, des
Schriftführers und des stellvertretenden Notenwartes zu besetzen. Für die ersten beiden Positionen stellten die jeweiligen Amtsinhaber (Hermann Kathmann = stellv. Vorsitzender, Hans Cosse = Schriftführer)
sich für eine Wiederwahl zur Verfügung. Gegenkandidaten wurden auf Nachfrage nicht benannt. Beide Personen wurden mit großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Für die Position des stellvertretenden
Notenwartes stand Hans Dickmann der aus persönlichen Gründen derzeit im Chorleben kürzer tritt - nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. Die tatsächliche Arbeit wurde und wird schon seit längerem von Gerd
Gerdes (1.B.) mitgetragen. Er ist zwar bereit, auch weiterhin zusammen mit unserem Notenwart Werner Gliebe diesen Dienst auszuüben, möchte aber nicht fest in die Vorstandshierarchie eingebunden werden,
was letztlich von allen Anwesenden akzeptiert wurde. Da sich kein weiterer Kandidat fand, bleibt diese Position somit zunächst offiziell vakant.
Als neuer Sänger wurde Ewald Weh (1.B.) vom Vorsitzenden herzlich im Chor begrüßt. Ihm wurde die
Sängernadel verliehen.
Heinz Gerdes und Ewald Weh bei
der Übergabe der Sängernadel
Den Chor verlassen hat Franz Ludden (2.B.). Verstorben ist Ludwig Ottens (2.T.).
Bei der Vergabe des Stimmpokales führte Chorstatistiker Heinz-Gerd Baumann aus, dass es 48 Chorproben
gegeben habe. Die Gesamtbeteiligung dabei habe bei 81,78 % gelegen. Weiter habe es 21 Auftritte gegeben. Die Gesamtbeteiligung hier habe bei 53,46 % gelegen. Auch in diesem Jahr gehe der Stimmpokal
wieder an den 2. Tenor. Eine Änderung sei aber insoweit zu verzeichnen, als dass die “Rote Laterne” für die niedrigste Beteiligung in diesem Jahr vom 2. Baß auf den 1. Tenor übergegangen sei. Hier müsse etwas
passieren....
Hier sehen wir Theo Häring, den
Stimmführer des 2. Tenors, bei
der Übergabe des Stimmpokals.
Einige Momentaufnahmen der Versammlung...
Unter dem Punkt “Verschiedenes” stellte der Vorstand ein beim Shantykoor Maritiem Winschoten
kennengelerntes System dar, um verlässliche Einnahmen zu erzielen. Es sieht vor, dass die einzelnen Sänger
an Freunde und Interessenten Eintrittskarten zum Preis von € 5,00 für ein Konzert verkaufen. In dem Preis
sind Kaffee und Kuchen während des Konzertes enthalten. Stattfinden soll das Konzert nach Möglichkeit in der Aula des Gymnasiums - Kontakte hierzu sind bereits geknüpft. Bei der praktischen Durchführung sind
dann nicht nur die Sänger im Vorverkauf, sondern auch die Sängerfrauen gefordert, im Vorfeld Kuchen zu backen und auch am Konzertabend selbst bei der Bewirtung der Gäste mitzuhelfen. Eine durchgeführte
Umfrage ergab, dass die Mehrheit der Sänger sich auf den Versuch einlassen möchte, zumindest ein Konzert auf diese Weise zu gestalten, um zu sehen, ob dies ein gangbarer Weg ist. Der Vorstand wurde
beauftragt, das Nötige in die Wege zu leiten.
Die Diskussion über das Konzert führte schließlich auch zu der Anregung aus der Sängerschaft, sich wieder
mehr um Fördermitglieder zu bemühen. Auch dies soll vertieft werden.
Koordinator Kaspar Schepers stellte schließlich das Konzept einer von vielen Sängern immer mal wieder
angesprochenen Reise an die Mosel oder den Rhein vor. Die Fahrt soll uns nach Rüdesheim führen und vom 28.-30.09.2012 dauern. Eine Vielzahl von Sängern sagt bei der im Anschluss durchgeführten Abfrage ihre
Teilnahme schon zu. Es sieht vielversprechend aus...
Es kam weiter die Anregung, im kommenden Jahr evtl. nochmals die einstudierte Gounod Messe
aufzuführen. Hier waren bereits Kontakte zu Dietmar Hagemann, einem aus Haren stammenden Geistlichen, der derzeit in Osnabrück eine Kaplanstelle innehat, geknüpft worden. Zudem besteht die Überlegung, die
Messe evtl. in Papenburg im Zuge des Sängerfestes dort aufzuführen.
Im Laufe des Jahres waren Adrian Veenker 65 Jahre und Hans Fenslage 75
Jahre alt geworden. Sie erhielten Urkunden aus der Hand des 1. Vorsitzenden
Der offizielle Teil der Versammlung wurde um 21.30 h mit dem Lied “Wo die Weser rauscht” beschlossen.
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